24. Kalenderwoche 2013

Die Bürgermeisterin informiert

 

Zwei  ereignisreiche Wochen liegen hinter uns, von denen ich Ihnen nachfolgend berichten möchte:

 

Die Feiern zur Verleihung der Stadtrechte vor 700 Jahren, haben wieder einmal sehr deutlich gezeigt was in unserer Stadt steckt. Am Samstag gab es ein buntes Programm bei strahlendem Sonnenschein auf der Bühne am Marktplatz. Die „Schwarze 13“ – ein Musical der Kinder aus Embken und Wollersheim – machten den Eisbrecher am frühen Morgen. Da konnten Mann und Frau nur staunen, mit welcher Ernsthaftigkeit und Freude die Kinder und Teenies ihr Theaterstück präsentierten. Viele kamen um 14 Uhr noch mal wieder zur zweiten Aufführung. Weitere Akteure waren die Bläserklassen der Grundschule Nideggen, die Realschule mit einem Marionettentheater „Sommernachtstraum“  – Marionetten und Kulissen waren selbst gebastelt und gebaut, die Trommler der Hauptschule mit einer Zumba-Gruppe und die Soul of Dance Company aus Düren. Rundherum gab es Angebote wie  „Die Wilden 13“, dem Jugendbus des Kreises Düren, der Freiwilligen Feuerwehr Nideggen, verschiedener Künstler und Gewerbetreibende aus Nideggen sowie die Hüpfburg der Caritas. Alle Anwesenden hatten großen Spaß! Die Frühstückstafel wurde von vielen Menschen zu Beginn des Tages genutzt, um sich zu treffen und den Tag gemeinsam zu beginnen. Die tatkräftigen Frauen  aus Kirche und Verwaltung sorgten hier für einen reibungslosen Ablauf. Ab 17 Uhr konnten wir dann noch einmal Theater auf ganz andere Weise in der gut besuchten Mehrzweckhalle Nideggen erleben: Das Stück des Burgblicktheaters Mona Lisa´s Flucht – extra geschrieben für die 700 Jahr Feier – wurde präsentiert von den Lehrerinnen, Lehrern und Eltern der Grundschule Nideggen. Wer es verpasst hat, kann es im Oktober in der Mehrzweckhalle noch einmal erleben.

 

Am Sonntag begann der Tag mit einem festlichen Gottesdienst. Die Gestaltung durch den Kirchenchor und verschiedene Musikanten führten uns zurück ins Mittelalter und Herr Prof. Dr. Müller verband mit seiner Predigt Vergangenheit und Gegenwart.

Der anschließende Festakt fand in zwei Teilen statt. Im ersten Teil wurden die Ehrengäste begrüßt und übermittelten ihre Grußworte: Es sprachen Ministerin Sylvia Löhrmann, die stellvertretende Landrätin Lisel Koschorrek,  RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen sowie die Leiterin des Burgenmuseums, Luzia Schlösser. Musikalisch begleitet wurde das Programm von den Bänkelsängern der Sekundarschule, die extra zu diesem Anlass ein Lied geschrieben haben.

Anschließend fanden sich alle Gäste auf dem Burghof ein. Pünktlich zum Einsatz der Burgblicktrommler der Grundschule Nideggen hörte es auf zu regnen. Sicher hat der voluminöse und starke Auftritt der 80 Trommlerkinder auch dazu geführt, dass die Regenwolken vertrieben wurden. So konnte der Festtagsumzug mit rund 500 Teilnehmern weitgehend trockenen Fußes durch die Straßen der Stadt ziehen. Ein imposantes Bild des Ideenreichtums und der Identifikation mit unserer Stadt  rollte, ging und ritt mit Gesang und Musik durch die Straßen, schwungvoll und interessant moderiert von Lothar Claßen. Sie waren nicht dort, dann haben Sie was verpasst! Ein kleiner Trost – demnächst können Sie sich die Bilder auf der Internetseite der Stadt Nideggen ansehen. Vielen Dank an die Polizei und die Kameraden der Feuerwehr sowie allen anderen freiwilligen Helfern, die für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben.

 

Nun  sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Nideggen umweltfreundlich und gesund unterwegs. Dank der Spende eines E-Bikes durch RWE ist es möglich, dass die Bediensteten der Stadtverwaltung für kurze Dienstwege nun zum Fahrrad greifen können.

 

Auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nideggen wurde erneut deutlich, dass es bei den Feuerwehrfrauen und –männern eine große Bereitschaft zur Fortbildung gibt. Dies macht unsere Feuerwehr leistungsstark! Dabei stehen die Aktivitäten für die Jugendfeuerwehr in nichts nach – zwischen Freizeitgestaltung und gemeinsamem Lernen ist das Angebot für die Jugendfeuerwehr ein Garant für die Zukunft unserer Freiwilligen Feuerwehr. Ich danke allen Aktiven für ihren kontinuierlichen Einsatz für unsere Stadt!

 

Der Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Abenden hat das Pumpenhäuschen in Abenden mit Hilfe vieler fleißiger Hände und Sponsoren zu neuem Glanz erstrahlen lassen.  Dies wird nun als Raum für den Förderverein genutzt. Eingeweiht und gefeiert wurde am 1. Juni bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Pommes in Abenden. Ein prägendes Gebäude in Abenden konnte so erhalten bleiben. Als Verbandsvorsteherin freut es mich besonders, dass dies in dieser Form möglich ist.

 

100 Jahre Kindergarten Maria Goretti – kaum zu glauben, dass es eine solche Einrichtung schon vor 100 Jahren gab. Umso erfreulicher, dass diese Einrichtung sich heute zum Familienzentrum mit  Angeboten auch für die Kinder unter 3 Jahren weiterentwickelt hat. Dank an den Träger, die Mitarbeiterinnen, Eltern und Kinder, die gemeinsam für alle Anwesenden bei strahlendem Sonnenschein einen unvergesslichen Tag organisiert haben.

 

Seit dem 3. Juni 2013 ist auch der von der Bezirksregierung entsandte Gutachter, Stadtkämmerer a.D. Bernhard Hadel, in Nideggen tätig. Dieser hat den Auftrag, eine tiefgreifende Bestandsaufnahme alle Kostenfaktoren der Stadt vorzunehmen und neue Konsolidierungspotentiale aufzuzeigen. Erste Gespräche mit der Verwaltung sind geführt worden, die kontinuierlich im Rahmen der Haushaltsaufstellung 2013 fortgesetzt werden.

 

Alles fing mit einem neuen Spielgerät an und am Sonntag, dem 11.06.2013 wurde dann ein völlig neu gestalteter Spielplatz in Schmidt Im Wiesental der Öffentlichkeit präsentiert. Viele harte Arbeitsstunden lagen hinter den Beteiligten unter Federführung von Matthias Schieffer. Die strahlenden Kindergesichter und das fröhliche Spiel der Kinder ließen das an diesem Sonntag vergessen. Die viele Arbeit und das Engagement haben sich gelohnt, so der allgemeine Konsens der Initatoren, Sponsoren, Eltern und Kinder! Danke!

 

Nideggen ist in aller Munde: Die Presse landauf, landab hat uns entdeckt! Unsere Situation ist nicht einfach, dass erkennen viele der Pressevertreter schnell. Einige sind erstaunt, was unsere Stadt alles zu bieten hat. Ja, das ist so! Wir haben das schon lange erkannt und wollen es bewahren und weiter entwickeln. Tun wir dies gemeinsam, dann haben wir eine Chance!

 

Hinweisen möchte ich Sie noch auf den am 15.06.2013 auf dem Dorfplatz in Berg stattfindenden Dorf-Trödel und auf die Kirmes in Rath, die an diesem Wochenende gefeiert wird.

 

In diesem Sinne grüßt Sie

 

Ihre Bürgermeisterin

 

 

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