46. Kalenderwoche 2013

Die Bürgermeisterin informiert


Die Inklusion in allen Kommunen ist ein großes Thema. Die finanziellen Auswirkungen für Kommunen wie die Stadt Nideggen, welche die Schulen für die Inklusion ausstatten müssen, könnten enorm sein. Aus diesem Grund finden derzeit intensive Gespräche zwischen dem Land NRW und den kommunalen Spitzenverbänden Nordrhein-Westfalen statt. Bis Ende Januar sollen die Verhandlungen über den finanziellen Ausgleich der Maßnahmen durch das Land abgeschlossen sein. Erklärt sich das Land nicht bereit die anfallenden Kosten in den Kommunen in angemessener Höhe zu übernehmen, bleibt den Kommunen nur der Klageweg.

Dieses und viele andere Themen, wie z. B. die Nutzung der Fachräume im Schulzentrum, der Bau der Mensa oder die Veranstaltung und Organisation von Schulfesten, werden in Nideggen in regelmäßig stattfindenden Schulleiterdienstbesprechungen zwischen Verwaltung und allen Schulleitungen besprochen. In der Schullandschaft ist viel in Bewegung. Hinzu kommt die angespannte finanzielle Lage unserer Stadt. Die Aufrechterhaltung eines Schulbetriebes unter diesen Voraussetzungen stellt eine Herausforderung für die Schulverwaltung und die Schulleitungen dar. Für die konstruktive Zusammenarbeit möchte ich mich insbesondere bei den Schulleitungen, den engagierten Eltern und Fördervereinen bedanken.

Um die finanzielle Situation der Stadt Nideggen nicht weiter zu verschlechtern, müssen kurzfristig die Maßnahmen aus dem Haushaltssanierungsplan umgesetzt werden. Derzeit wird mit vielen Vereinen über die Übernahme von Kosten für städtische Gebäude gesprochen. Die Bereitschaft der Beteiligten, eine für alle annehmbare und praktikable Lösung zu finden, ist sehr hoch. Nur auf diesem Weg wird es möglich sein, die Einrichtungen auch zukünftig nutzen zu können.

Unterstützt wird die Stadt außerdem regelmäßig von ortsansässigen Gewerbetreibenden, zum Beispiel bei der Finanzierung des neuen Stadtplans, der für unsere Gäste und Besucher im Rathaus, im Haus am Tor sowie im Nationalparktor ausgelegt wird. Projekte wie dieses werden ausschließlich von Unternehmen werbefinanziert. Für die Unterstützung möchte ich mich bei den teilnehmenden Gewerbetreibenden bedanken.

Die Martinsfeste liegen gerade hinter uns. Die Organisation und Begleitung der Umzüge, die Verteilung der Martinswecken, die musikalische Unterstützung, die Sicherung der Umzüge durch die Feuerwehr, überall waren Ehrenamtler aktiv, um den Kindern in den Ortsteilen ein schönes Martinsfest zu bieten. Dank Spendensammlungen und einzelner Sponsoren konnte St. Martin auch in diesem Jahr wieder reichlich Martinswecken an unsere Jüngsten verteilen.

Auch in der Grünflächenpflege durch Ehrenamtler ist es für Nideggen und Schmidt gelungen die Ehrenamtler mit Rasenmäher und anderen technischen Geräten auszustatten. Ich danke den Spendern und den aktiven Grünpflegern für ihre Hilfe. So wird vieles möglich und unsere Ortsteile bleiben attraktiv.

Ehrenamt wie dieses soll am Tag des Ehrenamtes, dem 05.12.2013, in der Bürgerbegegnungsstätte in Nideggen gewürdigt werden. Viele von Ihnen haben im Rathaus einen Ehrenamtler für die Preisverleihung vorgeschlagen. Eine Jury wird aus den vielen Vorschlägen diejenigen Ehrenamtler auswählen, die durch ihr besonderes Engagement in diesem Jahr geehrt werden sollen. Auf die Unterstützung der Ehrenamtler sind wir in vielen Bereichen angewiesen. Das Ehrenamt in der notwendigen Weise zu unterstützen und meine Wertschätzung auszudrücken ist mir ein großes Anliegen.

Ihre Bürgermeisterin
Margit Göckemeyer

 

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